Zahl der Einbrüche erneut gestiegen

Einbruchschutz
Gewaltsames Aufbrechen ist oft nicht nötig. Meistens reicht ein gekipptes Fenster oder eine nicht abgeschlossene Wohnungstür.

Laut einem Bericht von Spiegel Online ist die Zahl der Einbrüche im Jahr 2015 erneut gestiegen. Deutschlandweit wurden rund 167.000 Fälle gemeldet, das entspricht einem Anstieg von fast 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ähnliche Zahlen zeigen auch der Einbruch-Report 2015 des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Demnach sind in den letzten fünf Jahren die Anzahl der Wohnungseinbrüche um rund 35% gestiegen. Der durchschnittliche Schaden betrug dabei rund 3.250 Euro. Dabei sind die psychischen Folgen eines Einbruchs nicht mitgerechnet, denn häufig geht das Gefühl der Sicherheit in den eigenen vier Wänden verloren. Viele Betroffenen möchten danach umziehen bzw. investieren in entsprechende Sicherheitstechnik. Dies spiegelt sich auch in den Anträgen wieder, die bei der KfW-Bank eingehen. Die KfW-Bank bezuschusst Investitionen in Sicherheitstechnik. (Siehe dazu auch: KfW Bank unterstützt Einbruchschutz-Maßnahmen)